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Die Produktion von Bucher Kanalreinigungsanlagen wurde 1915 in Dänemark gestartet und die Firma nach Jakob Hvidtved Larsen benannt.

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Bis 1955 wurden viele unterschiedliche Aufträge für Kunden in ganz Dänemark ausgeführt. Unter anderem wurden Dachkonstruktionen, Brückenklappen und Kräne gebaut.

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1956 entstand der erste Kanalreiniger. In den folgenden Jahren wurde die Produktpalette erweitert, und 1985 kam die erste Rückgewinnungsanlage auf den Markt. Ein Abenteuer!

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2016 wurde die dänische Gesellschaft von Bucher Industries aufgekauft und ist seinem Ziel, einer der weltweit größten und besten Hersteller für Kanalreiniger zu werden, ein Stück näher gekommen.

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Startklar

1915 machte sich Jacob Hvidtved Larsen mit einer eigenen Schmiede- und Maschinenfabrik in der Vestergade in Silkeborg selbstständig. Alles fing klein an mit einer Reihe von Reparaturarbeiten in näherer Umgebung, nebenbei verdiente er seinen Lebensunterhalt noch als Fahrlehrer. Auf dem Bild sind die Räumlichkeiten zu sehen, in denen J. Hvidtved Larsen mit seinem Unternehmen im Zentrum von Silkeborg begann.

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Wind in den Segeln

Nach kurzer Zeit trudelten mehr und mehr Bestellungen ein, auch die Kunden selbst wurden größer. Die ersten Kunden waren eine Genossenschaftsschlachterei, eine örtliche Bekleidungsfabrik, das Dampfschiff Hjejlen, die Papierfabrik Silkeborg – aber auch die Dänische Bahn meldete sich mit Bestellungen.

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Mit der Zeit wuchsen die Aufgaben

Nicht nur die Zahl der Kunden nahm rasch zu. Auch der Umfang der Aufgaben schnellte in die Höhe. Hier sehen Sie ein Bild aus dem Jahr 1933 mit einem 12 m3-Warmwasserbehälter, der für die Textilfabrik Silkeborg geliefert wurde.

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Groß, größer, am größten

Die bekannte Papierfabrik Silkeborg expandierte Ende der 1930 stark, und wir waren der richtige Lieferant für die Gebäude, für die robuste Eisenkonstruktionen erforderlich waren. Später wurden auch Konstruktionen für eine Sporthalle in Silkeborg, die größte dänische Klappbrücke in Hirtshals und Fährenbrücken geliefert.

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Wachstum

Im Hinterhof in Silkeborg, in dem J. Hvidtved Larsen seine Werkstatt und sein Büro hatte, wurde der Platz langsam knapp. Und zwar so sehr, dass einzelne Produkte nicht mehr im Hof hergestellt werden konnten. Im Laufe der 40er und 50er wurden die Produktions- und Personalräumlichkeiten mehrmals erweitert, doch schon bald stellte man fest, dass die Produktion noch viel mehr Platz erforderte.

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Der erste Kanalreiniger

1955 war ein entscheidendes Jahr für J. Hvidtved Larsen. Ein Unternehmer fragte an, ob Hvidtved Larsen einen Kanalreiniger bauen könnte. Zu diesem Zeitpunkt war J. Hvidtved Larsen noch eine Maschinenfabrik, die nicht sonderlich spezialisiert war – daher nahm man sich des Auftrags an. 1956 war der erste Kanalreinger zur Auslieferung bereit.

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Ständig wechselnde Aufgaben

Obwohl der Kanalreiniger zum Erfolg wurde und J. Hvidtved Larsen sein Können unter Beweis gestellt hatte, kamen weiterhin viele andere Bestellungen ins Haus. In den folgenden Jahren wurden wieder Stahlkonstruktionen für Gebäude hergestellt und verkauft. Auf dem Bild ist eine Dachkonstruktion des Bahnhofs in Silkeborg zu sehen.

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Das Unternehmen verlegt seinen Sitz

Ende der 1960er wurde der Sitz im Zentrum zu klein, und das Unternehmen zog aus der Stadt. Die Räumlichkeiten wurden auf 1.200 m2 mit hohen Decken erweitert. Das war aufgrund der steigenden Nachfrage nach Kanalreinigern notwendig, aber auch die immer größer werdenden Stahlkonstruktionen wie unter anderem für eine Fährenbrückenklappe im Hafen von Hirtshals erforderten viel Platz und sind noch heute die größten in ganz Dänemark.

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Der Kanalreiniger nimmt Fahrt an

Im Laufe der 1960er nahmen die Bestellungen für Kanalreiniger rapide zu. Die Gemeinde Aarhus und Leif M. Jensen, der noch heute regelmäßig bestellt, waren unter den ersten Kunden, die einen Kanalreiniger bestellten. Danach nahm die Sache Fahrt an und man konzentrierte sich in den darauffolgenden Jahren darauf, Kanalreiniger zu entwickeln, die sowohl mit Vakuum als auch mit Hochdruck betrieben werden konnten.

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Immer mehr Kollegen

Der rasche Anstieg der Produktion und des Verkaufs von Kanalreinigern neben dem Schmiede- und Maschinenbaubetrieb führte dazu, dass immer mehr Mitarbeiter hinzukamen. J. Hvidtved Larsen kam so richtig in Fahrt.

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Volle Konzentration auf Kanalreinger

Im Laufe der 1970er und 1980er wurden die Kanalreiniger zu einem zunehmend größeren Teil des Geschäfts, doch es dauerte noch bis zum Anfang der 90er Jahre, bevor anderweitige Aufgaben der Schmiede- und Maschinenwerkstatt vollständig von J. Hvidtved Larsen abgetrennt wurden. Die Produktion wurde ausschließlich auf Kanalreiniger ausgerichtet.

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Produktionsreihe und Standardkonzepte

In den anschließenden Jahren investierte J. Hvidtved Larsen stark in die Kanalreininigungsfahrzeug-Produktion. Unter anderem wurden FlexLine® und RECycler® in das Produktprogramm aufgenommen, die CityFlex®-Serie kann später hinzu. Seitdem wurden die Konzepte weiterentwickelt und neue und verbesserte Generationen eingeführt.

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Ein Exportabenteuer ohne Gleichen

Anfang des Jahrtausends kam der Exportmarkt so richtig in Fahrt. Bis zu zwei Dritteln der gesamten Kanalreiniger-Produktion von J. Hvidtved Larsen gingen über die dänischen Grenzen hinaus. Die größten Abnehmer waren unter anderem England und mehrere osteuropäische Länder. Auch Australien, Neuseeland und Nordamerika warfen ein Auge auf die Qualitätsprodukte aus Dänemark. Die Standardkonzepte wurden zum Erfolg auf den Exportmärkten, wo kurze Lieferzeiten und ein konkurrenzfähiger Preis sowie festgelegte Spezifikationen angeboten werden konnten.

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Willkommen in Amerika

2012 unternahm J. Hvidtved Larsen den nächsten Schritt und erschloss den US-amerikanischen Markt. Mit dem speziell entwickelten RECycler® konnte man nicht nur die Amerikaner von der europäischen Technologie, sondern generell von der Wasserrückgewinnung überzeugen, die angesichts der sich verschärfenden Knappheit an reinem Wasser ins Rampenlicht rückte.

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Wir wollen Marktführer werden

Unser Ziel im Ausland besteht eindeutig darin, Marktführer für die Produktion von Kanalreingern zu werden. Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung verfügen wir aktuell über ein beeindruckendes Verkaufs- und Servicesystem in Europa, Australien, Neuseeland und den USA.

Der Klimawandel hat die Rückgewinnungstechnologie begünstigt. Als Teil von Bucher Industries stehen die Kanalreiniger aus Dänemark stärker da als je zuvor.